Weitere Projekte und Aktionen zur Nationalparkschule Eifel findet man unter

- Bildung für nachhaltige Entwicklung - BNE

- Bildungsoffensive Streuobst 


Meisen TV im Frühjahr 2021 - Zwei Jungvögel sind ausgeflogen

Vor den Osterferien hat ein Kohlmeisenpaar begonnen, ein Nest im Meisenkasten einzurichten. Herr Jenniches hat den Nestbau als erster entdeckt und die Technik eingeschaltet. Endlich lief es wieder, unser Meisen TV live aus dem Meisenkasten, zur Freude der Schulkinder und des Kollegiums.  Es wurde fein ausgepolstert. Nach den Osterferien war das Nest fertig und es lagen 6 Eier darin. Man konnte beobachten, wie die Meise, die brütete, von der anderen Meise gefüttert wurde. Bald schlüpften die sechs Küken, und die Meiseneltern waren sehr beschäftigt mit der Aufzucht der Jungen: Jungvögel warm halten und füttern. Wir beobachteten, wie die Meisen die Eierschalen mit dem Schnabel aus dem Nest forttrugen. Faszinierend, wie eine Meise der anderen Meise, die auf dem Nest saß, ein Insekt in den Schnabel steckte. Dann fütterte die Meise, die auf dem Nest saß, die Jungvögel mit der gebrachten Futtergabe. Gierig rissen die Jungvögel das Insekt auseinander. Die Eltern waren sehr fleißig und kamen nicht zur Ruhe. Schnell wuchsen die Küken, aber leider war die Zahl der Jungvögel nach dem Wochenende von Christi Himmelfahrt auf drei reduziert. Ob es zu kalt war, oder ob es nicht genug Futter gab, trotz der Mühe der emsigen Vogeleltern sind einige Küken gestorben und wurden von den Eltern aus dem Nest weggebracht.

Auf einmal bekamen die Vögel Federchen. Ende Mai waren es noch zwei muntere Küken, die wir beobachten konnten. Sie waren dann schon so groß, dass man sie fast nicht mehr von den Eltern unterscheiden konnte. Am 1. Juni kamen wir zur Schule, die Jungvögel waren ausgeflogen, das Nest leer. Wir sind sehr froh, dass wir nach 5 Jahren endlich noch einmal eine Brut mit der erfolgreichen Aufzucht von zumindest zwei Jungvögeln beobachten konnten!

Die Vogelmutter sortiert das Nest

Die Vogelmutter sortiert das Nest

Zwei Jungvögel im Nest mit schönem Federkleid

Zwei Jungvögel im Nest mit schönem Federkleid

Die Zahl der Küken erkennt man am besten an den Schnäbelchen

Die Zahl der Küken erkennt man am besten an den Schnäbelchen

Aufgeplustert lässt es sich besser brüten

Aufgeplustert lässt es sich besser brüten

Ein schönes Gelege

Ein schönes Gelege


Das "Schönste Insektenhotel der Eifel" entstand in einer Kooperation von OGS, IG Schmidtheim und der Biologischen Station in Nettersheim für den Barfuß- und Generationenpark in Schmidtheim

Das riesige Insektenhotel des Barfuß- und Generationenparks in Schmidtheim war in die Jahre gekommen. So hatten Mitglieder der IG-Schmidtheim die Idee, die Grundschule Dahlem einzuladen die großen Kastenfächer neu zu befüllen und das Hotel farbenfroh zu gestalten. In Zeiten von Distanz- und Wechselunterricht konnte das Projekt jedoch nicht wie angedacht im Unterricht einer Klasse durchgeführt werden. Gerne sprang das OGS Team unter der Leitung von Brigitte Baum ein und gestaltete in der Nachmittagsbetreuung ein sehr funktionales und auch phantasievolles Ensemble im Upcyclingsystem. Verwendet wurden viele Materialien, die sich noch im Schulkeller befanden (Holzkistchen, Tontöpfe, besondere Baumstämme die angebohrt wurden), die von den Kindern im nahen Wald gesammelt wurden, oder die Jennifer Thelen von der Biologischen Station in Nettersheim zur Verfügung stellte. Nichts wurde extra gekauft. Die Kinder machten sich viele Gedanken, wie die Insekten gute Bedingungen finden und recherchierten fleißig zum Thema. Als Sebastian Lützig die ersten Fächerelemente in das Hotel einbaute, kam schon die erste Biene zur Erkundung und zeigte Interesse am neuen Wohnkomplex. Am 7. Juni 2021 ist das Insektenhotel fertig geworden und wurde schon sehr bewundert, so Sebastian Lützig von der IG Schmidtheim. Als Dankeschön dürfen die beiden OGS Gruppen jeweils einen Spielenachtmittag im Generationenpark verbringen. Was für eine coole Aktion!


Hartmut Schweiß und Norbert Jenniches installieren die Fledermauskästen in luftiger Höhe Foto: N. Pützer

Hartmut Schweiß und Norbert Jenniches installieren die Fledermauskästen in luftiger Höhe Foto: N. Pützer

Schulleiterin Mirjam Schmitz freut sich über die Plakette und die Urkunde

Schulleiterin Mirjam Schmitz freut sich über die Plakette und die Urkunde "Schwalbenfreundliches Haus", die das NABU-Euskirchen Team Norbert Pützer und Alfred Glener für die Grundschule Dahlem mitgebracht hat

KGS Dahlem ist schwalbenfreundliches Haus - Neues Baugebiet mit 35 neuen Eigenheimen am Schwimmbad

Unser naturnahes Schulgelände ist ein artenreicher Lebensraum für viele geschützte Tier- und Pflanzenarten. So haben sich z.B. am Schwimmbadgebäude seit vielen Jahrzehnten Schwalben angesiedelt. Leider fallen die Nester  vom Putz leicht ab. Daher hat das Team des Bauhofes der Gemeinde Dahlem 35 Nester in luftiger Höhe am Schwimmbad angebracht, gespendet vom NABU und dem LEADER-Projekt Na-Tür-lich Dorf - Naturschutz vor der Haustür. Der Förderverein Dorfentwicklung Dahlem hat gemeinsam mit der VR Bank Nordeifel ebenfalls mit einer großzügigen Spende dazu beigetragen, dass es so viele Nester werden konnten.

Frau Thelen von der Biologischen Station in Nettersheim, die das Projekt koordiniert, stattete unsere Schule auch mit weiteren Meisenkästen und Fledermauskästen aus. Nun freuen wir uns über die Anerkennung als "Schwalbenfreundliches Haus". Bei der Übergabe der Plakette und der Urkunde verriet Herr Glehner vom NABU uns, dass wir bald auch die Anerkennung als "Fledermausfreundliches Haus" bekommen. Darüber freut sich ganz besonders die Fledermaus AG unter der Leitung von Jennifer Simons. Die Fledermaus AG hat die neuen Kästen bunt gestaltet, bevor Norbert Jenniches und Hartmut Schweiß sie an verschiedenen gut geeigneten Orten auf dem Schulhof aufgehängt haben.

Bereits 2014 haben Viertklässler mit der Lehrerin Daniela Bernardy Fledermauskästen auf dem Schulhof installiert. Diese Kästen aus Holz waren mittlerweile verwittert und mussten entfernt werden. Ein Fledermauskasten hatte ein Loch - ein Specht hat versucht, dort eine Höhle zu bauen.


Jean Jacques, die Fledermaus, zu Besuch in der Fledermaus AG:

https://www.nabu-euskirchen.de/2020/10/22/besuch-bei-der-fledermaus-ag-der-grundschule-dahlem/


Herr Heer und die Kinder der Garten AG pflanzen einen Walnussbaum.

Herr Heer und die Kinder der Garten AG pflanzen einen Walnussbaum.

Die Grundschule Dahlem bekommt einen Walnussbaum

Über viele Jahre, seit 1998, war Hans Michael Seidler der KGS Dahlem verbunden: als Schülervater, als erster Vorsitzender des Fördervereins und schließlich als Vorsitzender des Schulausschusses. Anlässlich seines Ausscheidens aus dem Schulausschuss schenkte er der Grundschule einen Obstbaum.  Die Sorte durfte die Schule sich selbst aussuchen. Die Wahl fiel treffenderweise auf einen Walnussbaum. Die Kinder der Garten AG und der Lehrer Herr Heeg pflanzten den Baum sorgsam ein.
Bei einem Sonntagsspaziergang haben Frau und Herr Seidler den Baum besucht. Herr Seidler meinte: "Er schien sich wohl zu fühlen. Ich habe ihm nahegelegt baldigst und kräftig zu wachsen und viele Früchte auszubilden. Ich hoffe, er nimmt sich dies zu Herzen, oder zu Stamm oder was man bei einem Baum so sagt." In einigen Jahren können die Grundschulkinder nicht nur Nüsse im Unterricht bei schweren Aufgaben knacken, sondern eben auch echte leckere Walnüsse.

"Dankeschön Herr Seidler, für das schöne unerwartete Geschenk!", sagen die Kinder und Lehrkräfte der KGS Dahlem.


Diebstahl: Bienenstock wurde geräubert

Am Freitag, dem 11.09.2020 musste die Bienen AG mit den Imkern Herr Hanf und Frau Urbanus feststellen, dass

unser Bienenstock Opfer eines Diebstahls geworden ist:

Die Rahmen, die die Kinder selbst gebaut haben, mit Waben und Honig, wie auch die Beute, die Aufzucht der Bienen

für das nächste Jahr, wurde fachmännisch entnommen. Wir gehen davon aus, dass hier mit Sachkenntis gearbeitet worden

ist. Dieser Diebstahl muss einige Zeit in Anspruch genommen haben.

Wir bitten alle, die hier ggf. eine Beobachtung gemacht haben, uns zu benachrichtigen.

Wir werden eine Anzeige bei der Polizei stellen.


Berichterstattung aus dem Meisenkasten 2020:

Meisen TV -  15. Mai 2020

Leider gibt es sehr schlechte Nachrichten. Unsere 7 Küken haben die Eisheiligen nicht überlebt. Und das, obwohl wir am  Tag zuvor, am 14. Mai, sogar 7 quietschidele Küken im Nest beobachten konnten, die weit die Schnäbelchen aufrissen, wenn die fleißigen Eltern im Minutentakt Futter herbeibrachten.

Ob es der Frost war oder ein Raubvogel der die Eltern angegriffen hat, wir kennen den Grund nicht. Es ist schade und traurig, aber so ist die Natur.

Meisen TV - 7. Mai 2020

Pünktlich mit dem Eintreffen unserer Viertklässler haben wir 5 Küken entdeckt! Die Eltern halten die Küken warm und füttern sehr fleißig.

Sie haben wirklich viel Arbeit mit dem Nachwuchs.

Meisen TV - 5. Mai 2020

Liebe Kinder, anbei neue Fotos vom Geschehen im Meisenkasten. Auf dem Schnappschuss seht Ihr beide Kohlmeisen-Eltern.

Die Eltern brüten weiterhin fleißig und kümmern sich beide emsig umeinander und das Gelege.

Die Kohlmeisen brüten - das Meisen TV sendet endlich wieder! 

Die Kohlmeise sitzt auf dem Nest und brütet.

Die Kohlmeise sitzt auf dem Nest und brütet.

Als sie kurz das Nest verlässt sind 9 Eier zu sehen!

Als sie kurz das Nest verlässt sind 9 Eier zu sehen!


Besuch unserer Schulministerin Frau Gebauer am 22.11.2019 und vierte Auszeichnung als Nationalparkschule Eifel

Im Dezember 2017 haben wir uns sehr darüber gefreut, dass Frau Ministerin Gebauer uns und dem Förderverein unserer Schule mit einem persönlichen Brief zum Gewinn des BNE-Preises der Stiftung Bildung in Berlin gratuliert hat. Daraufhin hat Bürgermeister Lembach die Schulministerin Frau Gebauer zu einem Besuch in die KGS Dahlem eingeladen, damit sie sich selbst ein Bild von der pädagogischen Arbeit und den guten räumlichen Bedingungen der einzigen Schule in der kleinsten Kommune NRW's machen kann. Zum 10-jährigen Jubiläum der Nationalparkschulen verband Ministerin Gebauer die Zertifizierung der Nationalparkschulen mit einer Eifeltour.

Wir freuten uns riesig, dass sie uns die Zertifizierungsurkunde und die 4. Erweiterung des Nationalparkschildes aus Vogelsang mitbrachte!

Anlässlich des Besuches von Frau Gebauer durften wir gemeinsam mit Bürgermeister Lembach auch unsere Schulamtsdirektorin Frau König begrüßen. Nach einem Gespräch im Lehrerzimmer mit den Lehrkräften und einem Kurzvortrag der Schulleiterin zur Vorstellung der Schule besuchte Ministerin Gebauer die Kinder der gegenüber liegenden Klassen 4a (Klassenlehrerin Frau Simons) und 4b (Klassenlehrerin Frau Radermacher) im Sachunterricht. Die Kinder beider Klassen recherchierten mit Hilfe der iPads im Internet auf Kinderseiten zu den Ländern Europas. Frau Gebauer war fasziniert, wie konzentriert, selbständig und selbstverständlich die Kinder mit den Tablets im Unterricht umgehen. Zwei Schüler stellten auf dem Flur Ministerin Gebauer und Schulamtsdirektorin König ihre Kompetenzen in der Programmierung der Dash Roboter vor. Hier wurde der Weg durch einen vorgegebenen Parcours erarbeitet. Abschließend wurden die neu renovierten OGS Räumlichkeiten mit der großen Küche besichtigt. Hier warteten bereits politische Vertreter, die OGS Leiterin Frau Baum und Frau Iven als Vertreterin des DRK (als OGS Träger) auf Ministerin Gebauer. Ministerin Gebauer schilderte ihren positiven Eindruck des Unterrichtsbesuches und tauschte sich mit den anwesenden Gästen aus. Sie lobte die vielen Investitionen in die Schule und die schöne Atmosphäre, in der sich alle am Schulleben Beteiligten wohlfühlen können, aber auch die innovative Schulentwicklung.

Für uns war es eine besondere Ehre und Freude, Frau Ministerin Gebauer, ihre Referentinnen und unsere Schulamtsdirektorin Frau König an unserer Schule begrüßen zu dürfen.


Unser Eulen-Erlebnis

Wir, die Klassen 3a und 3b, hatten einen besonderen Gast auf unserem Schulhof: Eine EULE. Die Eule, die uns besuchte war ein Waldkauz und hieß Fritz. Er war mit seinem Besitzer Daniel Moser von Wildart Moser zu Besuch. Fritz ist sechs Jahre alt und ihn hatten schon über 4000 Kinder auf der Hand. Auch wir durften Fritz einmal halten. Das war sooo toll! Er ist eine sehr ruhige und geduldige Eule. Außerdem mag er es sehr gerne, wenn man ihn an der Brust streichelt. Wir haben sehr viel über Fritz und seine Artgenossen gelernt. Zum Beispiel wissen wir nun, dass Eulen nicht schwitzen, sondern hecheln und dass das Gefieder mit einer Fettschicht überzogen ist, damit Regen abperlen kann. Eulen können 3D hören und ihren Kopf um 270 Grad drehen. Es war ein toller Tag und wir hatten sehr viel Spaß. Ermöglicht wurde uns der Besuch durch Familie Wurst. Herzlichen Dank!

Artikel von Nils, Melina, Aaron und Leni Klasse 3b


Fachtagung Wald und Holz NRW

Auftakt Initiative Bildungspartner NRW - Natur und Schule

Am 19.12.2018 fand im Kölner Maternushaus eine Fachtagung statt, bei der unsere Schule auf Einladung von Frau D'Orsaneo teilnehmen und ihr BNE Programm vorstellen konnte, unter dem Aspekt wie die Zertifizierung zur Nationalparkschule die weitere Schulentwicklung beeinflusst. 

PDF-Dokument LZ Artikel S. 1


PDF-Dokument LZ Artikel S. 2



Naturnahes Schulgelände: Rehe auf der Schulwiese

Anfang Dezember besuchten uns früh am Morgen (ca. 7.30 Uhr) vor Unterrichtsbeginn

auf der Wiese vor dem Lehrerzimmer drei Rehe! 

Die Rehe waren nicht sehr scheu und beobachteten von draußen das Geschehen im

Lehrerzimmer. Was für ein schöner Besuch!


Meise - gemalt von Elsa

Meise - gemalt von Elsa


Schöne Rotfüchse der Kinder der Klasse 2b


Die Kinder der Klasse 4a (2018/19) haben besonders informative und schöne Lapbooks zum Thema Nationalpark gestaltet.

Die Kinder der Klasse 4a (2018/19) haben besonders informative und schöne Lapbooks zum Thema Nationalpark gestaltet.


Imkern-AG mit Herrn Hanf

Obwohl unsere Jungimker inmitten einer aufgeregten Bienenschar arbeiten, lassen sie sich nicht aus der Ruhe bringen: 

Die Imkeranzüge bieten ihnen Schutz und die Gelassenheit unseres Imkers Herrn Hanf wirkt auf die Kinder - und durch

das Räuchern auch auf die fleißigen Bienen - ansteckend. 

Währenddessen spielt die andere Hälfte der Gruppe Fußball mit Frau Gerhards.


Nationalparkschule Eifel

Am 11. Dezember 2017 wurde unsere Schule zum dritten Mal in Folge als Nationalparkschule Eifel zertifiziert,

von Frau Ministerin Schulze Föcking.

Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr und sind natürlich auch in der nächsten Runde wieder mit dabei.


Artikel Focus online - Baumpflanzaktion 2017

http://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/gemeinde-dahlem-erste-klasse-pflanzt-baum-des-jahres_id_7035217.html

Artikel Eifelimage: "Wo man die Zukunft wachsen sieht"

https://eifelimage.com/2017/04/28/wo-man-die-zukunft-wachsen-sieht/


Erste Klasse pflanzt `Baum des Jahres

Seit vielen Jahren führt die Grundschule in der Gemeinde Dahlem eine schöne Tradition fort: Jede Eingangsklasse pflanzt innerhalb des ersten Schuljahres den jeweiligen Baum des Jahres. Mit einer Plakette versehen können die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung des Baumes sehen und werden auch nach Jahren noch an die Grundschulzeit erinnert. Und diese jährliche Aktion paßt zu einer Gemeinde, in der der Wald über die Hälfte der Gemeindefläche einnimmt. Anlässlich des diesjährigen "Tag des Baumes" pflanzten jetzt die beiden 1. Klassen der Katholischen Grundschule Dahlem "ihren" Baum. Zwei Fichten wurden von den Schülerinnen und Schülern der beiden ersten Klassen fachmännisch gepflanzt. Die Fichte prägt seit rund zwei Jahrhunderten den deutschen und vor allem den Eifeler Wald. Die regionale Forstwirtschaft profitiert von dieser robusten und schnell wachsenden Baumart. Dahlems Bürgermeister Jan Lembach, Clemens Pick von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Thomas Mauer vom Regionalforstamt Hocheifel - Zülpicher Börde unterstützen auch in diesem Jahr wieder die Aktion der Grundschule und freuten sich über das große Interesse der ganzen Grundschule an der Pflanzaktion.


Waldtag der Klassen 4a und 4 b mit Förster Ohlerth

Nachdem die Viertklässler das Thema "Wald" ausgiebig im Unterricht behandelt haben, stand bei strahlendstem Sonnenschein am 16. März 2017 ein Walderlebnistag im nahen Dahlemer Wald auf dem Stundenplan, begleitet von Förster Ohlert. Die Kinder kennen Herrn Ohlerth bereits von früheren Waldtagen aus den vorherigen Schuljahren - und freuten sich sehr auf diesen Tag. Ein Waldtag mit Förster Ohlerth, das bedeutet viele Entdeckungen machen, Fragen stellen können, viel Neues lernen, Picknick an der Wasserdell machen, Büdchen bauen und nach Herzenslust im Wald spielen. Mit Freude und Geduld begeisterte Herr Ohlerth die Kinder und begleitenden Lehrkräfte wieder für den Wald. 

Erfreut wurde festgestellt, dass die Viertklässler schon viel Fachwissen zu Flora und Fauna mitbrachten - auch von den vorherigen Waldtagen. Wir lauschten dem unterschiedlichen Vogelzwitschern und versuchten es zuzuordnen, bestimmten Sträucher, suchten Fährten und bestimmten diese, entdeckten Frühjahrsboten wie Zitronenfalter, Kleinen Fuchs, Hummeln, Huflattich, ...

An der Wasserdell angekommen, machten die Kinder (wie immer) ganz selbstverständlich und ohne weitere Nachfrage Rast auf den Bänken und machten Picknick-Pause. Danach wurden Hütten gebaut und erweitert. Die Becherlupen regten die Kinder zum genauen Erkunden des Waldbodens an. Manche Kinder erkundeten auch den sumpfigen Bachlauf oder sammelten Müll.

Bei der Betrachtung in der Becherlupe sahen die behutsam gefangenen Insekten und Spinnen wirklich gruselig aus - danach wurden die Tierchen natürlich rasch wieder ausgesetzt. Lucas hatte ganz genau zugehört, als Herr Ohlerth davon berichtete, dass die Rothirsche gerade ihre Geweihstangen abwerfen. Bei der Suche danach entdeckte er die erste Eidechse des Jahres (s. Foto).

Ein Unterrichtstag im Wald endet viel zu schnell! Herr Ohlerth schenkte jeder Klasse zum Abschied eine Geweihstange. 

Danke für den wunderschönen Tag im Wald, den alle sehr genossen haben!

Gute Tarnung der Eidechse

Gute Tarnung der Eidechse


Klasse 1a und 1b bekamen Besuch eines Imkers

Am Freitag, den 09.Juni 2017, bekamen die beiden 1.Klassen der KGS Dahlem Besuch von Imker Herr Hanf. Er brachte 2 lebende Bienen in einem kleinen Bienenkäfig, eine Beute -so nennt man den Bienenstock-, einen alten Bienenkorb, eine Räucherkanne, einen Imkeranzug, eigenen Honig und Vieles mehr mit in die Schule. Herr Hanf erzählte eindrucksvoll von seiner Arbeit als Imker und gestattete den Kindern einen Einblick in das Leben der Bienen. Die Neugier der Kinder war sofort geweckt und sie stellten viele Fragen. So erfuhren wir unter anderem, dass jede Biene in ihrem Bienenleben eine Honigmenge von 2 Teelöffeln sammelt und eine Biene für 1Glas Honig 2x um die Welt fliegen müsste. Außerdem erfuhren wir, dass Bienen nur ca. 35 Tage leben und sich in einem Umkreis von 3-5km um ihre Beute herum bewegen. Herr Hanf zeigte uns auch eine Weißel. Das ist das Ei einer neuen Bienenkönigin. Wird eine neue Bienenkönigin geboren, dann verlässt die alte Königin mit der Hälfte des Schwarms den Bienenstock und sucht sich ein neues Zuhause. In einem Bienenstock leben ca. 10 000 - 20 000 Bienen. Herr Hanf erklärte den Kindern auch, dass eine Biene nur sticht, wenn sie sich und ihr Volk bedroht fühlt, da eine Biene ihren eigenen Stich nicht überleben kann. Auch sagte er den Kindern, dass sie in der Nähe einer Biene am Besten einfach ganz ruhig bleiben, damit die Biene sich nicht bedroht fühlt und weiterfliegt. Da die Bienen immer weniger werden und wir Menschen ohne Bienen bald nicht nur ohne Honig, sondern auch ohne Obst und Gemüse und Vieles mehr auskommen müssten, lernten wir auch, dass jede Blume, die auf einer Wiese oder dem Balkon oder Garten wächst, Nahrung für die Bienen ist und somit ihr Überleben sichert. Alles in Allem war es ein sehr gelungener Besuch und wir lernten den köstlichen Honig noch mehr zu schätzen. Vielen Dank, Herr Hanf!


Baumpflanzaktion 2017: Wo man die Zukunft wachsen sieht

https://eifelimage.com/2017/04/28/wo-man-die-zukunft-wachsen-sieht/


In der Projektwoche 2015 baute die Projektgruppe Nationalpark die Insektenhotels aus Baumstämmen.

Heute, zwei Jahre später, sind die Insektenhotel-Baumstämme bevölkert. Hier erkennt man, dass am frühen

Morgen eine Wildbiene aus dem Bohrloch lugt.



Eifelvereinsaktionstag 2016

Bei schönem Wetter fand am Brückentag nach Fronleichnam, dem 27. Mai,  wieder unser alljährlicher Eifelvereinsaktionstag statt,

perfekt vorbereitet und organisiert von den engagierten Vertretern des Eifelvereins.

Mit dem traditionellen Programm

erlernen unsere Kinder im Lauf ihrer Grundschulzeit viel Wissen über ihre Heimat:

1. Schuljahr: Kräuter am Wegesrand - Herstellen von Duftsäckchen-Amuletten

2. Schuljahr: Der Dahlemer Moorpfad mit Förster Ohlerth

3. Schuljahr: Der Weg des Dahlemer Wassers

4. Schuljahr: Vogellehrpfad, Wasser und Wildnis

Für den gelungenen Tag mit vielen schönen und lehrreichen Entdeckungen danken wir herzlich!

Johanna aus dem ersten Schuljahr schreibt: "Ich habe eine Eidechse gefunden." Emilia fasst zusammen: "Ich habe an einem großen Steinkristall geklopft und ich habe ein Amulett gebastelt. Und ich habe Blumen gesammelt." Leon fasst den Ausflug in die Natur so zusammen: "Ich habe Fossilien augegraben. Wir haben Amulette gebastelt. Wir haben viele Blumen kennengelernt."

Ein Bericht der dritten Klassen: Die 3. Klassen erfuhren von Herr Peetz eine Menge über das Dahlemer Wasser. Im Klassenraum lernten die Kinder anhand eines Experiments, dass der Boden aus verschiedenen Bodenschichten besteht: Dem Waldboden - der oberen wasserdurchlässigen Schicht- und darunter dem Lehmboden - der wasserundurchlässigen Schicht. Anschließend wanderten die Kinder mit Herr Peetz zur Brunnenstube in der Dahlemer Wasserdell. Mit Hilfe eines Höhenmessers erfuhren die Kinder, dass die KGS Dahlem mit 532m ca. 16m tiefer liegt als die Brunnenstube in der Wasserdelle (546m). Herr Peetz zeigte uns auch, wo er den Wald- und Lehmboden für das Experiment entnommen hatte. Dann traten die 3. Klassen den Rückweg über den Moorpfad zurück zur Schule an.

Ein besonderes Kräuter-Amulett

Ein besonderes Kräuter-Amulett

Der Sonnentau - die fleischfressende Pflanze im Dahlemer Moor, ganz klein.

Der Sonnentau - die fleischfressende Pflanze im Dahlemer Moor, ganz klein.


Nationalparkschule Eifel

Die KGS Dahlem wurde am 18.11.2015 zum zweiten Mal bei dem Projekt "Nationalparkschule-Eifel" unter der Schirmherrschaft von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann und NRW-Umweltminister Johannes Remmel zertifiziert.
42 Schulen an 49 Standorten erhielten aus den Händen von Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, das offizielle Zertifikat als Nationalpark-Schule. Rund 300 Gäste kamen in das Kurhaus nach Schleiden-Gemünd, um an der Zertifizierungsfeier teilzunehmen.
Auf einem "Markt der Möglichkeiten" zeigten die Kinder und Jugendlichen, wie sie sich mit der entstehenden Wildnis vor der eigenen Haustüre auseinandergesetzt und Nationalpark- und Nachhaltigkeitsthemen in den Unterricht eingebaut haben.
Auf dem Infotisch der KGS Dahlem wurden von Schulleiterin Mirjam Schmitz und Lehrerin Mirca Hochgürtel, kräftig unterstützt von den Grundschulkindern Sarah Klimpel und Maurice Mertens, verschiedene Projekte aus dem naturverbundenen Schulleben vorgestellt. Dazu gehören u.a. das "Meisen TV" (Live-Beobachtung einer Kohlmeisenfamilie beim Nestbau, Brüten und der Aufzucht der Jungen), die Projektwoche zum Thema "4 Elemente" und weitere traditionelle Elemente aus dem Schulleben (Baumpflanz-Aktion, Eifelvereinsaktionstag, Klassenfahrten …).
Farbenfroher Blickfang war der prächtige Patchwork-Wandteppich, den die Kinder unter der Anleitung von Frau Bauerfeind (Textilsschmiede Nettersheim) in der Projektwoche zu den 4 Elementen gefertigt haben. Nach der Veranstaltung fuhren alle frisch zertifizierten "Nationalpark-Schulen" mit einer Urkunde, Postern und einer neuen Tierplakette für ihr hölzernes Türschild nach Hause. In diesem Jahr ist die Wildkatze darauf abgebildet, das "Wappentier" des Nationalparks Eifel Der Parlamentarische Staatssekretär Horst Becker lobte den Einsatz an den Schulen: "Viele fleißige Hände und Köpfe haben sich intensiv mit Nationalpark- und Nachhaltigkeitsthemen beschäftigt und diese auf unterschiedlichste Weise in die schulische Arbeit integriert. Das ist gelebte BNE - Lernen und Handeln miteinander zu verknüpfen, so stelle ich mir Bildung für nachhaltige Entwicklung vor."


Zwei Kohlmeisen-Spezialisten

Zwei Kohlmeisen-Spezialisten

Die Dahlemer Abordnung freut sich über die Plakette mit der Wildkatze!

Die Dahlemer Abordnung freut sich über die Plakette mit der Wildkatze!


Projekt "Der Biber kommt" an der KGS Dahlem

Die ersten Schuljahre bekamen am Donnerstag, dem 16. Juni 2016 Besuch von Frau Hinz von der Biologischen Station im Kreis Düren e.V.  Anhand des robusten Tierpräparats des Biberweibchens Babette lernten die Kinder viel über die Besonderheiten und die Lebensweise der Biber. Auch ein Fell, ein Schädel und von Bibern bearbeitete Holzstämme konnten untersucht werden.

Die Erstklässler wussten, dass vor einiger Zeit in Schmidtheim noch ein Biber am Löschweiher ansässig war und konnten einiges von ihren Beobachtungen berichten. Biber haben immer einen Kamm (die Putzkralle) bei sich, um das dichte Fell mit Grannenhaaren zu ordnen. Sie haben Fettdrüsen, damit das Haar nahezu wasserdicht ist. Außerdem ist das Deckhaar sehr lang, damit das Wasser gut abfließen kann. Biber haben damit einen guten Schutz vor der Kälte. Biber können auch auf zwei Beinen laufen!

Dies und noch mehr Interessantes erfährt man auf der Internetseite www.rurundkall.de
Hier gibt es auch einen Film über den kleinen Biber Schröder, dessen Familie vor 30 Jahren in die Nordeifel zurück gekehrt ist:
https://www.youtube.com/watch?v=N-8RSaAyGrs

Das Projekt wird durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE) gefördert. Ziel ist es durch Schulungen bzw. Fortbildungen von Lehrern und anderen Multiplikatoren den Biber über Umweltbildungsangebote in der Bevölkerung zu etablieren.



Live-Übertragung aus dem Meisenkasten 2016: Das Meisen TV sendet wieder!

Seit Mitte April beobachten wir den Nestbau eines Kohlmeisen-Pärchens. Mit viel Mühe wird Nistmaterial gesammelt und sorgfältig angeordnet. Nun haben wir schon drei Eier entdeckt. Vielleicht sind es auch mehr - da die Eier immer wieder warm eingepackt und damit unter dem Nistmaterial versteckt werden, können wir die Anzahl noch nicht genau bestimmen. Die Freude, wenn wir die Eltern ab und zu im Nistkasten entdecken, ist riesig. Denn bis jetzt halten sich die Vögel noch selten im Nest auf - während unserer Unterrichtszeit machen sie nur kurze Stippvisiten.


Der erste Schnappschuss unserer Meisenmutter in diesem Jahr

Der erste Schnappschuss unserer Meisenmutter in diesem Jahr

Nach dem Christi Himmelfahrts-Wochenende liegen am Morgen des 9. Mai  7 Eier in unserem Meisennest.
Die Mutter verlässt das Nest nur selten. Wir erwarten gespannt, wie es weitergeht.

Nach dem Christi Himmelfahrts-Wochenende liegen am Morgen des 9. Mai 7 Eier in unserem Meisennest. Die Mutter verlässt das Nest nur selten. Wir erwarten gespannt, wie es weitergeht.


Am Morgen des 13. Mai waren bei Schulbeginn 6 Vogelküken geschlüpft. Während des Schultages konnten wir beobachten,wie das siebte Küken aus dem Ei schlüpfte. Es war rührend zu sehen, wie noch ein Rest Eierschale auf seinem Köpfchen lag. Wir nannten das Küken Calimero.



Am Freitag, dem 18. Mai lagen am frühen Morgen noch drei Küken im Nest, zwei allerdings recht leblos. Der Wetterwechsel war wohl zu heftig für die Kleinen. Außerdem beobachten wir nur einen Elternvogel beim Füttern und Warmhalten der Kleinen. Was ist nur mit dem anderen Vogel (dem Vater?) geschehen? Im letzten Jahr haben die Eltern sich fleißig abgewechselt und sogar gegenseitig gefüttert. Am Mittag befand sich nur noch ein Küken im Nest.

Es ist sehr neugierig, wenn die Mutter es warmhalten möchte, lugt sein Köpfchen immer wieder unter der Mutter hervor. Das Küken hat schon Federflaum.

<p>Links unter der Mutter erkennt man das Köpfchen unseres Kükens. Es lugt neugierig hervor und ist sehr fidel.</p>

Links unter der Mutter erkennt man das Köpfchen unseres Kükens. Es lugt neugierig hervor und ist sehr fidel.

Unser Küken am 30.Mai 2016

Unser Küken am 30.Mai 2016


Das Wandern ist des Müllers Lust…

Am Freitag, den 05.06.2015, wurde den Kindern der katholischen Grundschule wie jedes Jahr am Freitag nach Fronleichnam ein toller Tag geboten. An diesem "Eifelvereinsaktionstag" boten Mitglieder verschiedene Programme für die jeweiligen Klassenstufen an. Es wurde gewandert, erzählt, gelacht und vor allen Dingen interessiert zugehört. So war das erste Schuljahr unterwegs zum Thema Kräuter. Die Kinder sammelten Spitzwegerich um beispielsweise Verletzungen von Brennnesseln zu lindern. Die zweite Klasse begab sich mit dem Förster Herrn Ohlert auf den Moorpfad und bekam dort auch eine Waldohreule zu Gesicht (Foto). In Sachen Wasser war das dritte Schuljahr unterwegs und entdeckten auf ihrem Lehrgang sogar ein kleines Rehkitz am Wegesrand. Das vierte Schuljahr erkundete den Vogellehrpfad und lernte etwas zu den Vögeln der Heimat. Es war ein wunderschöner Tag bei tollem Wetter. Das Kollegium der Grundschule Dahlem bedankt sich bei allen Mitwirkenden und freut sich bereits jetzt auf das kommende Jahr und die schönen Programme!

Herr Peetz unterrichtet die Klassen 3a und 3b zum Thema

Herr Peetz unterrichtet die Klassen 3a und 3b zum Thema "Dahlemer Trinkwasser" - und führt spannende Experimente durch


Eifelvereinsaktionstag 2015 am Freitag nach Fronleichnam

Am 5. Juni fand der diesjährige Eifelvereinsaktionstag statt. Der Eifelverein Dahlem hat für unsere Kinder wieder ein klasse Programm vorbereitet. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Kinder einen lehrreichen Tag in der Natur rund um die Schule verbringen. Ein ausführlicher Bericht folgt ganz bald.

Vorab aber schon ein Foto des kleinen Rehkitz, welches die Mutter-Ricke am Wegrand abgelegt hatte - nichtahnend, dass da bald 80 Kinder der zweiten und dritten Schuljahre entlang wandern würden. Elisa aus der Klasse 2a hat das gut getarnte Rehkitz entdeckt und alle anderen darauf aufmerksam gemacht. Förster Ohlerth hat einen Blick auf das Reh aus guter Entfernung erlaubt - aber das Anfassen und Näherdrangehen war streng verboten!

Ein Rehkitz liegt am Wegrand, ganz still und stumm. Findest Du es?

Ein Rehkitz liegt am Wegrand, ganz still und stumm. Findest Du es?


Meisen TV in der Grundschule Dahlem

Die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Euskirchen hat unserer Schule einen Nistkasten mit integrierter Kamera zur Verfügung gestellt. Bereits im Winter hat Herr Jenniches die Anlage mit dazu gehörendem Fernseher zur Live-Übertragung mit Hilfe von Herrn Dederichs angebracht - damit die Vögel sich frühzeitig an das Häuschen gewöhnen konnten. Wir hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass noch Vögel einziehen würden, umso größer war die Freude, als Herr Jenniches am Sonntag, dem 19. April die erste Meise am Nistkasten beim Ein- und Ausfliegen beobachtete!

Die Kinder der Klasse 3a haben die Meise mit Hilfe von Bestimmungsbüchern als Kohlmeise eingeordnet. Die Kohlmeisen nisten zweimal jährlich, und zwar im April oder Mai und im Juni oder Juli. Das Weibchen brütet allein und setzt sich erst vor Ablage des letzten Eies auf das Nest. Wenn es das Nest verlässt, überdeckt es die Brut nach Art der anderen Meisen mit Nestmaterial. Gebrütet wird 13-14 Tage. Die Jungen bleiben 15 bis 21 Tage im Nest. Die Alten füttern beide sehr fleißig, am letzten Tag vor dem Ausbrüten bis zu 800 mal! (nac Hanzak: Vogeleier und Vogelnester, Augsburg 1990)

Wir dürfen uns also auf eine sehr spannende Zeit mit den Kohlmeisen freuen!

Derzeit verbringt Frau Kohlmeise zwar viel Zeit im Nest und rupft und zupft in dieser Zeit am Nistmaterial. Aber dann versteckt sie ihre Eier, so dass wir nicht genau sagen können, wieviele es sind, und verlässt den Nistkasten wieder. Insgesamt hat sie 10 Eier gelegt.

Am 28.04. wurden Frau und Herr Kohlmeise zum ersten Mal gemeinsam im Nistkasten gesehen.

Am Morgen des 13.05. haben wir die ersten frisch geschlüpften Küken entdeckt. Frau Meise brütet weiterhin und wird von ihrem Männchen mit vielen Insekten und Würmern versorgt, die sie dann den Küken füttert, die den Schnabel weit aufreißen. Die Küken sind ganz klein und haben noch keine Federn.

Besonders schön ist, dass wir im Flur vor der Verwaltung sowohl die Live-Übertragung beobachten können, wie auch den Meisenkasten draußen. Beim Ausfliegen haben wir dann noch einmal einen anderen Blick auf die Vögel.

Die weitere Entwicklung schildern wir Ihnen und Euch gerne an dieser Stelle mit Fotos und Texten der Kinder.

 

Erste Phase des Nestbaus, die Eier sind fast nicht zu erkennen, da sie gründlich bedeckt wurden.

Erste Phase des Nestbaus, die Eier sind fast nicht zu erkennen, da sie gründlich bedeckt wurden.

Frau Kohlmeise am 27.4.2015

Frau Kohlmeise am 27.4.2015

Frau und Herr Kohlmeise am 29.04.2015, gegen 6.15 Uhr

Frau und Herr Kohlmeise am 29.04.2015, gegen 6.15 Uhr

Sarahs erster Eintrag im Naturtagebuch

Sarahs erster Eintrag im Naturtagebuch

Nachwuchs in der Grundschule - Montag, 18.05.2015

Wir freuen uns über 9 Küken, die quietschfiedel ihren Eltern die Schnäbel entgegen strecken. Die Küken sind über das Wochenende geschlüpft und haben schon ein zartes Federkleidchen. Vater und Mutter Kohlmeise füttern ihre Kinder unermüdlich.


Man sieht nur Schnäbelchen

Man sieht nur Schnäbelchen


Unsere kleinen Meisen sind flügge und verlassen das Nest

Am 1. Juni haben drei Meisenkinder ihr Nest verlassen. Wir vermissen unsere Meisenfamilie sehr und hoffen, dass unser Meisenkasten bald wieder bezogen wird! Die "Aktion Wald - bildungscent.de" spendet unserer Schule Sträucher für eine Vogelschutzhecke, die wir in dieser Woche noch in der Nähe des Kamera-Meisenkastens pflanzen werden. So haben die Vögel dann noch mehr Komfort und können sich beim Anflug dort niederlassen. Wir haben gelernt, dass die Meisen ihr Nest nicht direkt anfliegen, sondern sich in Etappen nähern. Wir haben auch lernen müssen, dass die Kohlmeise zwar 10 Eier gelegt hat, dass 9 Junge geschlüpft sind, dass aber zum Schluss nur drei Kohlmeisen stark und gesund das Nest verlassen haben.

Die Beobachtung der Meisenfamilie war für Klein und Groß überaus lehrreich und eine wunderbare Erfahrung.